Schuld – die einfachere Wahl ….

Schuld – die einfachere Wahl …

…“warum hast Du das schon wieder so gemacht?!“ …. autsch, die innere Alarmglocke schrillt – ich fühle mich schuldig.

Akut ausgelöste Schuldgefühle sind ein heißer Mix aus Angst und Panik aber auch Ablehnung und Gegenwehr und seeeehr viel Schmerz und Verzweiflung. Streß! Purer Streß! Angreifen oder Fliehen? ….. Schuldangriff zurückschleudern oder in die Selbstbeschuldigung flüchten, es scheinen kaum andere Handlungsoptionen zur Verfügung zu stehen.

Enormer Druck im Bauch und auf dem Herzen, Schwindelgefühl im Kopf, innere Panik „Was tun???“ „Was tun??“ „Wie reagieren??“ „Wie reagieren?“ … und im allgemeinen Nebel noch Gedanken wie „eigentlich nicht gerecht!“ und „altes Muster“…Hetze, Panik, Straucheln … all das habe ich für mich als Verhinderungspanik identifiziert.

Ehe sich wieder alle Türen zu meinen persönlichen Dramen und Schmerzen, die gerade getriggert wurden, öffnen, ich erniedrige mich lieber freiwillig erneut bzw. willige erneut in diese schuld-bewußte Rolle ein. Angetriggert reagieren wir nicht als souveräne erwachsene Persönlichkeit sondern fallen zurück in eine früher verankerte (zu meist Kinder)Rolle.

Ich beschäftige mich lieber mit dem Thema Schuld-bewußtsein als mit den dahinter verdeckten und verdeckt gehaltenen verdrängten Verletzungen. Eine gedanklich veränderte Bearbeitung oder Umbewertung des Geschehens bleibt wirkungsvoll durch die Denkblockade verhindert, die mit dem Streßdruck einhergeht, und einstmals unter abhängigen Bedingungen getroffene Rollenentscheidungen und die damit einhergehenden inneren wie äußeren Reaktionsmuster werden erneut bestätigt und aufrechterhalten.

Der innere Gefühlsdruck legt all die klaren Gedanken schachmatt.

Was bleibt?

Atmen

Innehalten

Ja-sagen zur jetzigen Situation   (was nicht gleich bedeutend mit der Einwilligung in die Schuldzuweisungen/Erniedrigung ist!! –> siehe meinen Beitrag Jatzt und Netzt)

Segnen

  • die Situation
  • den Schuldzuweiser
  • sich selbst
  • den Prozeß

..und damit die innere Tür zu öffnen um in einem ersten Schritt behutsam den Gefühlsdruck zu lindern und in einen reaktionsfähigen z finden.

Zum Abschluß möchte ich Dir noch eine kleine Metapher mitgeben :

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Wenn die innere Freiheit, der innere Frieden zu Dir kommt, sieht sie zunächst im Gegenlicht (*ohne Dein eigenes Licht) dunkel und bedrohlich aus wie hier der Vogel auf dem Foto. Er kommt näher und wartet darauf, dass Du Dein eigenes Licht anknipst …

 

 

 

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